Richtig konzentrieren
Aufmerksam sein kann man lernen. Das ist oft anstrengend, manchmal mühsam. Und gelegentlich muss man sich dazu richtig überwinden. Doch der Aufwand wird belohnt – mit neuer Lust am Lernen.
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Community-Weblog rund um Schule und Bildung – LEKTION 8 – www.lektion8.de
Aufmerksam sein kann man lernen. Das ist oft anstrengend, manchmal mühsam. Und gelegentlich muss man sich dazu richtig überwinden. Doch der Aufwand wird belohnt – mit neuer Lust am Lernen.
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Beginnt der Unterricht eine halbe Stunde später, fühlen sich die Schüler motivierter und sind aufmerksamer.
Ein späterer Schulbeginn bessert bei Jugendlichen die Aufmerksamkeit, die Laune und auch die Gesundheit. Schüler profitieren einer amerikanischen Studie zufolge schon von einer geringen Verschiebung des Unterrichtsstarts von 8.00 Uhr auf 8.30 Uhr deutlich.
Mit dem Beginn der Pubertät ändert sich der Schlafrhythmus von Heranwachsenden. Sie gehen deutlich später zu Bett und würden somit eigentlich auch später aufstehen, denn die optimale Schlafdauer von gut neun Stunden ändert sich nicht.
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Perfektionisten sind rigide gegen sich selbst. Effektive Arbeitsorganisation ist ein Fremdwort für sie. Ihr Dilemma: Ganz gleich, wie gut sie sind, es kann niemals gut genug sein. Was nicht zu 100 % gelingt, legt der Perfektionist als Versagen gegen sich selbst aus. Und das hat mit effektiver Arbeitsorganisation wahrlich nichts zu tun.
Zwischenwertungen gibt es nicht. Das führt zu dem Paradox, dass die Arbeitsergebnisse von Perfektionisten häufig gerade nicht perfekt sind: Denn weil die realistische Arbeitsorganisation fehlt, bleiben Aufgaben liegen.
Mangelnde bezeihungsweise falsche Arbeitsorganisation kann sogar zum Frust führen. Aus Angst, sein Ziel nicht zu erreichen, arbeitet der Perfektionist zu gründlich und zu langsam..Das demotiviert: Wer Stunden über einem einfachen Protokoll sitzt, kann keine Freude an der Tätigkeit haben.
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Eine gleichmäßig laute Umgebung kann unaufmerksame Kinder paradoxerweise beim Lernen unterstützen. Diesen Effekt hat ein internationales Forscherteam durch Untersuchungen an norwegischen Schülern gezeigt.
Die Konzentrationssteigerung ist den Forschern zufolge wahrscheinlich darauf zurückzuführen, dass der Lärm das Gehirn insgesamt auf Trab bringt. Damit steigt auch die ansonsten unterdurchschnittliche Aufmerksamkeit. Sollte sich dieser Effekt auch in weiteren Studien zeigen, könnten die Informationen dafür genutzt werden, die Schulleistungen von verhaltensauffälligen Kindern auch ohne den Einsatz von Medikamenten zu verbessern.
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