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Redaktion am Dienstag 14 September 2010
Um das Leben zu meistern, brauchen Kinder Kreativität, meint der Pädagoge Ernst Fritz-Schubert. Ernst Fritz-Schubert unterrichtet das Fach Glück und hat ein Buch darüber geschrieben, was Kinder stark macht. Dazu gehört nach seinem Verständnis auch, dass Kinder nicht nur Normen erfüllen. Das Leben sei mehr als eine akademische Veranstaltung.
Glück kann man lernen, meint Ernst Fritz-Schubert. Der Pädagoge unterrichtet seit 2007 an einer Heidelberger Schule Kinder darin, das Leben zu erspüren und achtsam mit den Dingen, die einem begegnen, umzugehen. Ihm geht es darum zu vermitteln, dass es neben dem vordergründigen Wohlstandsglück auch das lebenslange Glück gibt, das durch die eigenen Werte geprägt wird. Er fordere keine zusätzliche Nachhilfe, sagt Schubert, er rufe nicht nach Ritalin, wenn es mit der Aufmerksamkeit nicht klappt. „Ich frage, was macht Kinder selbstverantwortlich, stark und was erhält sie gesund.“
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Redaktion am Mittwoch 4 August 2010
Sich anderen gegenüber aufmerksam und respektvoll und dabei auch selbstbewusst zu verhalten, will frühzeitig gelernt sein.
Ob wir zugewandt und rücksichtsvoll oder gleichgültig und abweisend miteinander umgehen, entscheidet sich in vielen kleinen Situationen – auch im Schulalltag. Daher ist es wichtig, dass Schülerinnen und Schüler bereits in der Grundschule die eigene Verantwortung für die Qualität des sozialen Miteinanders erfahren und lernen, ihre Beziehungen zu anderen achtsam zu gestalten. Eine Schule, in der ein angemessener Umgang mit anderen erlebt, erfahren und erlernt werden kann, fördert die soziale Entwicklung des Kindes und wirkt damit auch gegen die Zunahme von Aggression, Rücksichtslosigkeit und Gewalt.
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Redaktion am Mittwoch 28 Juli 2010
Sind Körper, Geist und Gefühl in Einklang, lernt es sich leichter – diese Erkenntnis bestätigen Erziehungswissenschaftler wie Klaus Hurrelmann, Psychologen und Hirnforscher wie Gerald Hüther.
Vera Kaltwasser hat daraus praktische Konsequenzen für den Unterricht gezogen: In ihrem Buch beschreibt sie, wie sich Entspannungsübungen wie QiGong u. a. so in den Unterricht einfügen lassen, dass die Lernbereitschaft, die Selbstwahrnehmung und Selbstkompetenz der Schüler signifikant erhöht werden.
Vera Kaltwasser stellt in ihrem Buch ein Konzept vor, wie Jugendliche ihre Selbstwahrnehmung verfeinern und die Fähigkeit der Selbstwirksamkeit ausbilden können, so dass sie ihre Aufmerksamkeit besser lenken und ihre Kreativität entfalten können. Es lässt sich – ab der 5. Klasse – aber auch schon in der Grundschule nahtlos in den Unterricht einfügen. Mit einfachen Übungen der Selbstwahrnehmung über QiGong-Übungen und Phantasiereisen werden die Schüler zu Forschern in eigener Sache und sie lernen, das Steuer ihrer Persönlichkeit selbst in die Hand zu nehmen.
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